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Yves Cruchten: „Verbesserungen sind machbar und nicht teuer“

Tageblatt Artikel vom 5.9.2008 Journalist: Jean-Marie Backes

 Das Verkehrschaos im Korntal wird ständig größer. Industrie- und Handelszonen wachsen und das neue ArcelorMittal- Logistikzentrum bedient zurzeit etwa 80 Lastwagen täglich. Es gibt aber Lösungsvorschläge. Eine Analyse mit dem Gemeinderatsmitglied aus Bascharage Yves Cruchten vor Ort.

Bascharage – Besonders auf der „Biff“ wird die Lage immer schwieriger. Die Lastwagen wollen von der A13 zu den Tankstellen, zwischen denen sich ein Supermarkt befindet. Die boomende Aktivitätszone „op Zaemer“ sowie die Industriezone Bommelscheuer bringen auch mehr Verkehr. Doch mit einigen kleinen Aktionen könnte die Lage wesentlich verbessert werden, meint Yves Cruchten. Da ist nämlich die Straße, die durch die Industriezone Bommelscheuer führt. Der Staat tut sich schwer, diese für den Durchgangsverkehr freizugeben. Diese Straße ist aber breit (7-9 Meter), es gibt Bürgersteige, Fahrradwege und eine gute Beleuchtung. Der Verkehr könnte so von der Nationalstraße fünf („Delphi“) bis zum Bahnhof Bascharage fließen, wo er dann an die neue Unterführung der Bahn angeschlossen werden könnte. Dies wäre eine wesentliche Entlastung für die Bewohner der N5 ab „Delphi“ bis zur Brauerei und den bd Kennedy ab Brauerei bis Bahnhof. Das Wegenetz besteht bereits. Doch die Verbindung ist immer noch mit hässlichen Betonklötzen versperrt.

Auffahrt A13 Große Probleme bereiten den Lastwagenfahrern die Auffahrten von der Nationalstraße Niederkorn-Bascharage und der Straße Niederkorn-Sassenheim auf die A13. Hier ist es für schwer beladene Lastwagen unmöglich, abzubiegen, und so quälen sich diese durch den Kreisverkehr „Biff“, um so unter fast unmöglichen Bedingungen auf die A13 zu gelangen. Fahrspuren im Innern des Kreisverkehrs sind Zeugen der schwierigen Lage. Hier wird – mal abgesehen von der zusätzlichen Umweltbelastung – viel Zeit und Geld verschwendet. Wirtschaftsminister Jeannot Krecke habe Schwierigkeiten mit der Freigabe des Wegenetzes in der Industriezone, was aber eine kleine Umgehung von Bascharage bedeuten würde. Dies bekundete er kürzlich anlässlich eines Besuchs im Süden. Jeannot Krecké habe aber eine nochmalige Überprüfung der Örtlichkeiten angekündigt. Für Yves Cruchten und die LSAP-Sektionen aus dem Korntal ist es aber die beste Lösung für Anwohner, Bedienstete und Lastwagenfahrer. Vorliegenden Studien zufolge würde eine Freigabe der Industriezone den Ortskern von Bascharage um 2.000 Personenwagen und 300 Lastwagen täglich entlasten. „Sämtliche Navigationssysteme geben die Strecke durch die Industriezone als Hauptstrecke an. Doch nun kommen die Lastwagenfahrer durch die rue de la Continentale und stehen hier vor einer Betonabsperrung. Auch müsste in Höhe der Delphi unbedingt der seit Jahren geplante Kreisverkehr schnellstens gebaut werden, sagte Yves Cruchten dem Tageblatt gegenüber. Bereits vor zwei Jahren, bei Beginn der Arbeiten, habe die lokale LSAP-Sektion darauf hingewiesen, bauliche Maßnahmen für diesen Anschluss an die Industriezone vorzusehen. JEM

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